Bewusstsein

Jeder von uns ist ein Gott. Jeder von uns ist allwissend. Wir müssen lediglich unser Bewusstsein öffnen, um unserer eigenen Weisheit zu lauschen.                                                     -Buddha-

Das Wort „Bewusstsein“ wird vielseitig gedeutet. Daher möchte ich zuerst meine ureigene Definition abgeben.
Für mich ist Bewusstsein – alles was in mir ist, also mein inneres Erleben, meine inneren Bilder, meine inneren Töne und Farben, alles was mir bewusst aber auch das, was unbewusst mein Inneres und Äußeres beeinflusst. 
Das Unbewusste beeinflusst mein Leben auf seine eigene Weise, es ist da. Es spiegelt sich in meinen Gedanken und Gefühlen wieder, die wiederum mein Handeln stark beeinflussen und sogar manchmal manipulieren :-)).
Ich bin davon überzeugt, dass alle Möglichkeiten meiner Vollkommenheit in meinem Bewusstsein ruhen und warten, dass sie gewählt werden. Ich sage nicht, dass es einfach ist, sie zu leben, aber möglich!!!
 
Wann genau entsteht Bewusstsein?
Eine mir schlüssige Erklärung ist, dass das Bewusstsein mit dem Eintritt der Seele in den Köper entsteht. Oder mit der Entstehung der ersten Zelle, die die gesamte DNA in sich trägt.
Für mich ist es so, somit ist ab Beginn der Schwangerschaft ein Bewusstsein vorhanden.
Es hört und fühlt, nimmt alles gedämpft wahr. Die Verbindung zur Mutter und der Verlauf der Schwangerschaft, vielleicht sogar schon die Zeugung sind Erfahrungen, die gespeichert werden.
Wenn das Kind zur Welt kommt sind zwar schon Erfahrungen gespeichert, jedoch ist das Bewusstsein noch relativ neutral und vollkommen.
 
Hier möchte ich nun die Brücke zu meinem Konzept schlagen. Das Bewusstsein entwickelt sich. Die Lebenszusammenhänge verändern das Bewusstsein. In welche Familie ist das Kind hineingeboren, welche Erfahrungen macht es dort. Wie sind seine Eltern und was haben sie erfahren und geben es dem Kind weiter. Wie viele Geschwister hat es, welche engen Bindungen werden eingegangen.
Aber auch, was trägt es selbst in sich und wie geht es mit Konditionierungen und der gesamten Sozialisierung um. Passt es sich an, ist es rebellisch. Welche Gefühle gehen mit welchen Gedanken einher und welche Gedanken mit welchen Gefühlen.
Muss es immer lieb sein, um geliebt zu werden, die Bedürfnisse der anderen befriedigen, damit niemand traurig oder enttäuscht ist? Lernt es Grenzen zu wahren oder sie zu übergehen, zu manipulieren oder völlig ehrlich zu sein.
All diese Erfahrungen verändern das Bewusstsein.

Dieses veränderte Bewusstsein gibt immer auch eine andere Sichtweise. Wenn ich mir nun vorstelle, dass jeder Mensch seine eigene Weltkugel ist, aus der er hinausschaut. Mit all seinen Erfahrungen, die er bis zum jetzigen Zeitpunkt gemacht hat. So könnte ich mir weiterhin vorstellen, dass jede Erdkugel wie eine farbige Linse ist, aus der jedes Individuum schaut.
Sichtweisen oder Perspektiven wären somit, als würde die eine Erdkugel gegen eine andere getauscht. Die Farben, Töne, Gerüche ect. haben sich verändert. Manchmal ist alles grau in grau, es macht keinen Spaß aufzustehen, weil die Gedanken schon um den schlechten Tag kreisen. Es ist alles nur schwarz, je mehr die Gedanken kreisen, desto mehr reagiert der Körper mit Abwehr, Stress, Wut, Frust. Mit diesen Gedanken und Gefühlen in den Tag zu gehen, kann in der Regel nur das BRINGEN, was ich ausstrahle und das ist an solchen Tagen sicher nicht so schön :-((.
Jedoch geht es auch anders, das kennt sicher auch jeder, ich wache auf, höre die Vögel genau an meinem Fenster singen, schaue hinaus und sehe einen strahlenden Himmel. Denke wow, welch ein schöner Tag, begrüße ihn, singe mit den Vögeln und auch hier bringt dieser Tag, was ich ausstrahle, Freude, Glück und Heiterkeit :-)).
Diese Gefühlslagen sind nicht zwingend vom Äußerlichkeiten abhängig, sondern ich habe die Wahl, was ich denke und fühle, auch wenn es regnet und der Himmel grau ist, kein Vogel singt, habe ich die Wahl, die Augen zu öffnen und zu beschließen, dass heute ein toller TAg wird. Alle Zellen, die ich im Körper habe, werde auf meine Stimmung reagieren, so oder so. ICH kann es entscheiden. 

 Das waren  Beispiele für die Sichtweisen von Welten, die wir in uns tragen. Jedoch ist das nur ein Ausschnitt aus dem Bewusstsein.
Wenn ich davon ausgehe, dass meine Lebenszusammenhänge meine ureigene Welt geformt haben, und ich aus dieser Weltkugel nur alles in einer bestimmten Weise sehen kann, dann spiegelt diese bestimmte Weise auch meine Sinneswahrnehmungen und Beziehungen wider.
Wie nehme ich mich wahr? Wie bestimme ich Botschaften? Wie lebe ich Beziehungen? Gehen diese mit Freiheit oder Abhängigkeit einher? Kann ich andere Meinungen und Verhaltensweisen akzeptieren und tolerieren oder manipuliere ich?

Diese Sichtweisen bestimmen mein Leben, sie beeinflussen meine Gedanken und meine Gefühle und das wiederum beeinflusst mein gesamtes Inneres und Äußeres. So arbeitet das Bewusstsein unaufhaltsam.

Wenn ich jedoch weiß, dass mein Bewusstsein sich aufgrund meiner guten und schlechten Erfahrungen verändert und ich auch weiß, dass ich diese Veränderung jederzeit beeinflussen kann, dann kann ich mit Gewissheit sagen, nichts muss so bleiben wie es ist. Denn alles was ich mir angewöhnt habe, kann ich mir auch wieder abgewöhnen.

Und das ist doch eine Aussage, die sehr erfreulich ist. Denn in der Form, in der ich mein Bewusstsein ändere, ändere ich auch mein gesamtes Energiefeld. Und das bedeutet wiederum, dass ich viel zu meinem eigenen "HEIL" beitragen kann. Denn ein ausgeglichenes Energiefeld trägt nicht nur zur inneren Balance bei, sondern auch zu einer hervorragenden Gesundheit.